/Julienco macht Bibi einen Heiratsantrag, Eine Revolution in der Influencer-Rechtsprechung? – Cathy Hummels kämpf für Meinungsfreiheit, YouTube’s Nachrichten – Pool wird verbessert – Wochenrückblick

Julienco macht Bibi einen Heiratsantrag, Eine Revolution in der Influencer-Rechtsprechung? – Cathy Hummels kämpf für Meinungsfreiheit, YouTube’s Nachrichten – Pool wird verbessert – Wochenrückblick

Julienco macht Bibi einen Heiratsantrag.
Eine Revolution in der Influencer-Rechtsprechung? – Cathy Hummels kämpft für Meinungsfreiheit
YouTube’s Nachrichten – Pool wird verbessert

Julienco macht Bibi einen Heiratsantrag

Es ist das Jahr der Hochzeiten. Erst kürzlich heiratete die YouTuberin Dagi Bee ihren Verlobten Eugen Kazakov, jetzt steht vielleicht schon die nächste Hochzeit ins Haus. Nachdem Bibi und Julian erst kürzlich verrieten, dass sie bald Nachwuchs erwarten würden, ließen die beiden nun die nächste Bombe platzen. Letzten Sonntag (08.07.) luden die YouTuber Bibi und Julienco jeweils ein Video bezüglich ihrer Verlobung hoch, welche sie am gleichen Tag auf Instagram bekannt gegeben hatten.

Revolution in der Influencer-Rechtsprechung? – Der Fall Cathy Hummels

Fußballergattin und Influencerin Cathy Hummels kämpft für Meinungsfreiheit

Fußballer-Gattin Cathy Hummels ist eine bekannte Influencerin auf Instagram. Teilweise erhält sie durch das Erwähnen oder Präsentieren von Produkten Geld von den entsprechenden Firmen und kennzeichnet das auch immer ordnungsgemäß als „bezahlte Partnerschaft.“
Allerdings lassen sich auf ihren Account 15 Postings finden, welche nicht gekennzeichnet sind, da sie laut eigener Aussage keine Gegenleistung dafür erhalten hatte.
Dieses Argument überzeugte den Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) nicht und dieser erwirkte zuerst eine Abmahnung und später eine einstweilige Verfügung gegen die ehemalige Cheerleaderin. Laut dem VSW sei Anpreisung und Verlinkung kommerzieller Produkte ohne Verlinkung verbotene Werbung und damit wettbewerbsrechtlich unzulässig, auch wenn der Influencer keine Gegenleistung erhält. Mit dieser Argumentation hatte der VSW bereits vor dem Landesgericht Berlin und Osnabrück recht bekommen, allerdings nicht vor dem Landesgericht München.
Die zuständige Richterin bezeichnete den Beruf des Influencers zwar als überflüssig wie einen Kropf, das heiße aber nicht, dass er gesetzlich verboten sei. Sofern Hummels von den entsprechenden Firmen keine Gegenleistung für die Nennung der Produkte erhalten habe, sei die Erwähnung zulässig.
Der Vorwurf mangelnder Kennzeichnung bei der Präsentation eines Kinderwagens, welchen Hummels kostenlos von dem Hersteller erhalten hatte, konnten die Anwälte der Influencerin nicht widerlegen.
Die Frage der Kennzeichnungspflicht wird mit ziemlicher Sicherheit im Hauptverfahren erneut aufkommen. Beide Seiten sind an einer Entscheidung interessiert, und möchten notfalls bis zum Bundesgerichtshof gehen.

© Titelbild: Instagram/BibisBeautyPalace 

YouTubes Nachrichten – Pool wird verbessert

Am 10. Juli posteten wir zu dem Thema einige Tweets.

Zunächst verspricht YouTube mehr Darstellungsfläche für alle Nachrichten auf
YouTube und zu dem kündigen sie neue Features an.

Nachrichten werden nun besser auf der Startseite, aber auch in der Suche angezeigt.
Auf der Startseite werden Breaking News bzw. besonders priorisierte Nachrichten
dargestellt und in der Suche findet man zu dem eingegebenen Suchbegriff die
wichtigsten Nachrichten. Dieses Update wurde bereits in 17 Ländern ausgerollt und
weitere sollen folgen.

Darüber hinaus werden für Nachrichten auf YouTube neue Features eingeführt. Das
„Information Panel“ gibt dem Nutzer einen weiteren Kontext über ein Thema, in dem
es dazu Informationen z.B aus Wikipedia bezieht. Dieser zusätzliche Überblick wird
einem dann in der Suche, aber auch unter dem Nachrichten – Videos selbst angezeigt.
Ein weiteres Feature, was bisher in den USA ausprobiert wird, bezieht Quellen von
Lokalzeitungen ein, da diesen oft mehr vertraut wird als landesweiten
Nachrichtenquellen.