/Versammlungsverbot wegen Schnanzenfest?, Gronkh antwortet auf “Let’s Plays sind Contentklau – Wochenrückblick

Versammlungsverbot wegen Schnanzenfest?, Gronkh antwortet auf “Let’s Plays sind Contentklau – Wochenrückblick

Sind Let’s Plays Contentklau? Gronkh hat diese Woche auf Unges Vorwurf geantwortet. Außerdem gibt es ein Versammlungsverbot bei dem Schanzenfest auf der Drachenschanze. Worum es dabei geht, erfahrt ihr in diesem Wochenrückblick

 

Let’s Plays sind Contentklau? – Gronkhs Antwort.

Wir haben bereits vor einigen Wochen über den „Beef“ zwischen dem Let’s Player Gronkh und dem ehemaligen Let’s Player und heutigen „Reaction-YouTuber“ Unge berichtet. Kurzgesagt ging es darum, dass Gronkh sogenannte Reactionvideos (eine Person reagiert auf das Video einer anderen Person, das wird als Video im Internet veröffentlicht, oder live gestreamt) Contentklau seien.
Daraufhin antwortete Unge in einem 26-minütigen Video, auf welches allerdings keine Antwort von Gronkh folgte, da dieser sich im Urlaub befand.
Dieser äußerte sich letzte Woche nach dem Urlaub in seinem wöchentlichen Livestream dazu. In diesem erklärte er, dass er falsch mit der Aussage lag, dass sich keiner für Reactionvideos interessieren würde. Auch er würde zum Beispiel in seinen Let’s Plays viele Geschichten erzählen, wobei er immer davon ausginge, dass es niemanden interessieren würde, was nicht der Realität entspräche.
Des Weiteren sei die Aussage, dass Let’s Plays nur eine weitere Form von Contentklau seien falsch. Unge selbst habe jahrelang das Computerspiel Minecraft gespielt. Würde er den Leuten sagen, die zum Beispiel Mittelerde in Minecraft nachgebaut haben, dass das nur Contentklau sei, wäre das genauso wie wenn er Picasso sagen würde, er habe nur auf die Leinwand reagiert.
Des Weiteren äußerte Gronkh seinen Unmut darüber, dass die Zuschauer die Aussagen nicht reflektiert betrachten, und sie einfach eins zu eins übernehmen würden.
Gegen Ende des Themas stellte er noch klar, dass Spielepublisher mittlerweile sogar für Let’s Plays zahlen würden, da es sich dabei auch um eine Art Werbung handeln würde. Wenn man ein Reactionvideo schaut, würde man sich aber vermutlich nicht mehr das richtige Video anschauen.

Hier findet ihr den Livestream von Gronkh.

 

Drachenlord wird vom Landesamt geschützt

Drachenlord gehört vielleicht zu den umstrittensten Creatorn auf YouTube. Rainer Winkler, wie er bürgerlich heißt, zieht bereits seit Jahren durch seine Art und seine umstrittenen Sichtweisen Aufmerksamkeit auf sich. Seit er 2014 seine Adresse veröffentlichte, erhält er fast täglich Besuch von Schaulustigen.
Seit einiger Zeit häufen sich Posts und Videos als Ankündigung für das sogenannte Schanzenfest (Drachenlords Grundstück wird Drachenschanze genannt). Auch in Zusammenhang mit dem Schanzenfest fand man immer wieder die Aufforderung „Dem Drachen das Fürchten lehren!“
Dem Schob das zuständige Landratsamt Neustadt an der Alsch-Bad-Windeshelm einen Riegel vor und erteilte ein Versammlungsverbot für das Gemeindegebiet Emskirchen. Dieses gilt von Sonntag dem 19.08.2018 bis Dienstag den 21.08.2018.
Die Behörden gingen von einer Zahl von 500 bis 1000 Personen aus, die an dem Schanzenfest teilnehmen wollten.

Das Statement des Landratsamtes Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim findet ihr hier.

 

© Titelbild: Screenshot "Wie viele pool videos den noch ey" von Drachenlord