Rezo bei Böhmermann im Neo Magazin Royal

In der heutigen Ausgabe am 13.06 des Neo Magazin Royals war Rezo bei Böhmermann zu Gast. Dies war Rezos erster Fernsehauftritt. Böhmermann stellte ihm Fragen zu seinen CDU-kritischen Videos und den Reaktionen darauf.

“Hey Rezo, du alter Zerstörer”

Mit diesen Worten begrüßte Böhmermann den YouTuber und spielte damit auf den ersten Satz des nie veröffentlichten Antwortvideos von dem CDU-Politiker Philipp Amthor an, welchen dieser kürzlich bei Markus Lanz im Interview preisgab.

Grund des Videos

Im Interview gab Rezo an, das Video ohne bestimmten Grund produziert zu haben. Sein Ziel war es, sich mit einigen Themen auseinanderzusetzen, im besten Fall einige Leute aufzuklären und bei seinen Zuschauer eine Diskussion anzustoßen. Seinen Angaben zufolge war Rezo von der Resonanz des Videos mehr als überrascht.

Reaktionen

CDU-Politiker auf Twitter

Besonders spannend und auch lustig fand Rezo laut eigenen Angaben die Reaktionen verschiedener CDU-Politiker. Dabei sprach er zum Beispiel über Paul Ziemiak, Generalsekretär der CDU, der Rezo die Verwendung von “Pseudofakten” vorwarf. Später lud dieser Rezo übrigens zu einem Gespräch ein.

Auch CDU Bundestagsabgeordneter Heribert Hirte hatte Rezo eingeladen und wollte mit ihm ein gemeinsames Video drehen. Genau dieser Politiker hatte jedoch wenige Tage zuvor Rezo bezichtigt, von Unternehmen bezahlt zu sein. Letzterem widersprach Rezo auch im Böhmermann-Interview erneut und betonte, dass es aus freien Stücken entstanden ist. Im Verlauf des Interviews erwähnte Rezo sogar, durch das Video die Chance auf einen zukünftigen ertragreichen Deal verloren zu haben.

Annegret Kramp-Karrenbauer: Analoge Regeln für den digitalen Raum

Nun befragt Böhmermann Rezo zur Annegret Kramp-Karrenbauers (AKK) Aussage, bezüglich der Übernahme von analogen Regeln in den digitalen Raum. AKKs Aussage zu Regulierung von Meinungen im Internet hatte eine Debatte ausgelöst. Rezo kreidete an, dass es unklug von ihr war, die Aussprache von Personen des öffentlichen Lebens so negativ anzusprechen. Bereits in den vorherigen Jahren hatten auch öffentliche Personen für die CDU geworben, dennoch scheint es AKK gestört zu haben, als dies nun gegen die eigene Partei gerichtet wurde. “Es wirkt sehr Selbstzweck-inspiriert”, sagte Rezo. Gleichzeitig kritisierte er noch, dass gar nicht klar wurde, welche Regeln Kramp-Karrenbauer dort eigentlich ansprach. “Hätte ich’s jetzt ausgedruckt, denselben Text, und wäre auf den Marktplatz gegangen, hätte ich das auch machen dürfen”, erklärt Rezo.

Entschuldigungen

“Erwartest du das, dass sich die Leute sich entschuldigen?” “Das ist das Menschliche, was man tuen sollte”, antwortet Rezo. So gab es auch ein Positivbeispiel des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, der sich für das Teilen eines ungeprüften und zweifelhaften Videos gegen Rezo entschuldigt hatte und dafür durchweg positive Resonanz erhielt.

Kommunikation von Politikern sollte sich ändern

Früher gelang das Wort der Politiker nur über ältere Medien, wie Zeitungen, an die Bevölkerung. Dies führte dazu, dass die Inhalte immer etwas verändert wiedergegeben wurden. Entsprechend hatte sich auch die Sprache der Politiker darauf eingestellt. Rezo wünscht sich nun unter der Verwendung der neuen Medien wieder auf eine klarere und direktere Weise mitzuteilen.

Das sollten Parteien ändern

“Erstmal weniger Scheiße bauen”. Rezo wünscht sich eine inhaltliche Änderung sowie eine Änderung der Kommunikation. Er spricht als Beispiel Regierungssprecher Steffen Seibert an, der sich um Fragen herumwindet und keine klaren Antworten gibt. “Die Leute aus der Politik müssen ihre Sprache und ihre Art, wie sie mit Leuten sprechen, vielleicht eher auf ne menschliche Ebene machen.” Auf Böhmermanns Einwand, dass Politiker ja teilweise eine gewisse Diplomatie einhalten müssten, entgegnet Rezo, dass jedoch auch hier klare Antworten möglich wären.

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